Buchauszug » Der Jude als Verbrecher « von J. Keller und Hanns Andersen »Teil 32« Falschspieler und Saboteure/ Rasputin und die Putschisten

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Heil Euch, Kameraden und Freunde der Wahrheit,

der vorletzte Teil und somit Abschluß des Buchs,

mit seiner MAGISCHEN ZAHL 33

ist angebrochen.

 

Was gibt es anderes zu erwarten als
DIE WAHRHEIT über das NASEN-WERK!?

 

Die ungeheuerlichen, mit satanischer Absicht ausgeführten Unterwanderungen NATIONALER SYSTEME,
kommt hier nochmals sehr gut zum Ausdruck.

 

Ein Volk ohne Heimat, irgendwoher aus den Höllenbereichen aufgestiegen,
um sich das, was andere erschaffen haben, anzueignen und die Früchte fremder Arbeit zu ernten.

 

Dabei ist JENEN JEDES Mittel Recht.

 

Sie nisten sich in ihr Wirtsvolk ohne einen produktiven Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten,
pochen auf ihre Minderheit-Situation und FORDERN alle Rechte des Wirtsvolk für sich und noch VIEL MEHR.

 

Wer es ihnen nicht freiwillig geben will, wird durch Intrige beseitigt und an deren Stelle dann einer von JENEN platziert, der dann für seine Rassegenossen
ÜBERALL im LAND und auf der WELT
Platz schafft.

 

Dabei drücken sie mit der Tränendrüse ihrer Opferrolle und schaffen sich den Platz in der WELT, 
den sie meinen von IHREM GOTT zugesprochen bekommen zu haben.

 

Durch Hinterhalt und Falschspielerei (nicht nur im Sinne von Geldbetrug an gutmütigen und nichtsahnenden Bürgern)

im Umsturzverfahren von bestehenden Ordnungen,

schaffen sie IHR CHAOS

und IMPLEMENTIEREN IHRE j*dischE ORDNUNG,
die sie für die WELT
vorgesehen haben.

 

Deren hinterlistiger täuschender räuberischer Charakter zersetzt das klare Denken AUFRECHTER, ahnungsloser Menschen

und überfällt JEDEN, der sich ihnen in den Weg stellt.

 

Die Wahrheit verdrängt die Lüge.

 

Die Geschichte der Nationen,
so wie sie in den Lehrsystemen unter die Völker gestreut werden,

 

IST eine j*dische LÜGE.

 

Die Wahrheit ist,
dass die J*den ÜBERALL auf der WELT bekämpft wurden,
seit JEHER.

 

Wer wird bekämpft? Der Freund oder der Feind?

 

Die Menschen wissen:
DER PARASIT ist der Feind allen LEBENS.

Aus diesem Grunde wandeln JENE stetig ihr Antlitz, um nicht als PARASIT oder FEIND erkannt zu werden.
Sie mischen sich unter die Völker um nicht aufzufallen
und bringen die Wirtsvölker in Verruf. 

Es gibt nur EINS:

 

JENE oder WIR.

 

Einen Kompromiss kann es NICHT geben, denn alle Versuche in diese Richtung
sind seit Jahrtausenden
GESCHEITERT.

 

Die Wahrheit ist bitter aber heilsam.

 

Unser Führer hat es erkannt und klar gesprochen. Der Kampf ist noch nicht zu ENDE.

 

DIE WAHRHEIT wird SIEGEN.

 

 

Ehre und Treue…….

 

 

…Die meisten Legenden um Rasputin heben die „sonderbare magische suggestive Kraft“ dieses Wundermannes hervor und bezeichnen mehr oder weniger deutlich die brutale und schrankenlose Geschlechtlichkeit Rasputins als Quelle seines Einflusses insbesondere auf seine zahllosen Anhängerinnen unter den höchsten Schichten der Petersburger Gesellschaft. Oft ist sogar behauptet worden, daß sein Einfluß auf die Zarin solcher Grundlage nicht entbehre und daß sogar die Zarentöchter ihm sexuell hörig gewesen seien.

Als bezeichnendes Beispiel dafür möchten wir einen berüchtigten Aufsatz des ebenso berüchtigten j*dischen Agenten, Journalisten und Kumpanen von Simanowitsch, Manassewitsch-Manuilow anführen, den er selbst vor der Außerordentlichen Untersuchungskommission der provisorischen Regierung
am 8. 4. 1917 folgendermaßen darstellte (1) :
1 „Der Sturz des zaristischen Regimes“, Materialien der Außerordentlichen Kommission der provisorischen Regierung, Band ü, S. 36, Staatsverlag, Leningrad 1925, (russisch).

 

„Ich habe damals ein Interview mit ihm veröffentlicht, das sehr viel Staub aufwirbelte und auch ins Französische und Englische übersetzt wurde;

es ist in ,Nowoje Wremje‘ (,Die neue Zeit‘) erschienen.

Seine berühmte Geschichte von den Badstuben . . . Es handelt sich darum, daß er (Rasputin) mir folgendes schilderte:

„Als ich in Sibirien lebte, hatte ich viele Verehrerinnen und unter diesen Verehrerinnen gab es (das darf ich sagen, weil es schon gedruckt worden ist) Damen, die dem Hofe sehr nahe standen. So sind sie zu mir dorthin (d. h. nach Sibirien) gekommen und dann wollten sie näher zu Gott kommen . . . Näher zu Gott kann man nur durch Selbsterniedrigung kommen. Und nun habe ich all diese Damen der großen Welt, in Brillanten und kostbaren Kleidern, in die Badestube geführt (es waren sieben Frauen). Ich habe sie alle ausgezogen und habe sie gezwungen, mich zu waschen.“

Diese berühmte Darstellung ist typisch für die Legenden um Rasputin. Ebenso typisch ist es, daß sie von einem J*den stammt.

Die J*den benutzten Rasputin für zwei Ziele gleichzeitig:

  • einmal, um durch ihn Zersetzung an den Zarenhof zu tragen
  • und durch ihn maßgebenden Einfluß auf die Regierungsbildung und die Richtung der Politik zu erlangen,
  • gleichzeitig aber, um denselben Rasputin als die Propagandafigur gegen den Zaren und die von ihnen selbst geschaffenen und gewollten Zustände am Hof zu gebrauchen,
  • wobei sie natürlich in echt j*discher Weise auf die Lüsternheit und Gemeinheit der Menschen spekulierten und in dieser Spekulation auch recht behielten.
  • Durch die Agitation der j*dischen Presse wurde Rasputin zum Symbol des verkommenen Zarismus.
  • Er wurde soweit mit dem Zarentum identifiziert, daß die Revolverschüsse Jussupows gegen Rasputin
  • zugleich zu tödlichen Schüssen gegen die Zarenherrschaft überhaupt wurden.

So ist der Fall Rasputins in Wirklichkeit eine mit geradezu teuflischer Genialität durchdachte und durchgeführte politische Aktion des J*dentums,

die ihren Abschluß erst in der Nacht zum 18. 7. 18 in Jekaterinenburg fand,

wo der Zar selbst, die Zarin und alle ihre Kinder von J*den in bestialischer Weise ermordet wurden. Auf diesen letzten Akt der vom „Hofjuwelier“ Simanowitsch eingeleiteten Tragödie werden wir noch zu sprechen kommen.

 

Derselbe Manasse-Manuilow behauptet natürlich (1) , daß die Wyrubowa dem Rasputin sexuell hörig gewesen sei und dasselbe auch von der Zarin gelte. In bemerkenswertem Gegensatz dazu steht die Aussage der Wyrubowa selbst vor dem Untersuchungsausschuss, die sehr nüchtern feststellte (2) :
1 „Der Sturz des zaristischen Regimes“, Materialien der Außerordentlichen Untersuchungskommission der provisorischen Regierung, Band ü, S. 68, Staatsverlag, Leningrad 1925, (russisch).
2 Dieselben Materialien, Band IV, S. 239. 110

„Vor allen Dingen wissen Sie doch selbst, daß doch keine Frau bereit gewesen wäre, ihn zu lieben, er war doch ein alter Mann; wie alt war er wohl? Fünfzig Jahre glaube ich.“

Aus den Erinnerungen von Simanowitsch ebenso wie aus den Materialien der Untersuchungskommission geht nach Abstrich aller Romantik und aller Unwahrscheinlichkeit folgender einfacher Tatbestand hervor:

Rasputin befand sich in der Hand einer J*denclique und führte gegen reichliche Belohnung deren Befehle aus.

Simanowitsch war keineswegs sein „Sekretär“, sondern sein Brotgeber. Außer Simanowitsch, der dies in seinen Erinnerungen selbst mehrfach unterstreicht, gehörte als „politischer Agent“ der schon erwähnte Manassewitsch-Manuilow dazu.

Manassewitsch war Agent der politischen Polizei und einer der bekanntesten Journalisten Petersburgs.

Er wurde Sekretär des liberalen Ministerpräsidenten Grafen Witte, der bekanntlich mit einer Jüdin verheiratet war und später auch in Beziehungen zu Rasputin trat. Während des Krieges wurde Manassewitsch „enger Sekretär“, in Wirklichkeit wohl maßgebender „Berater“ des Ministerpräsidenten Stürmer. Außerordentlich bezeichnend ist die Tatsache, daß Stürmer selbst, Ministerpräsident des Zarenreiches während des Weltkrieges, j*discher Abstammung gewesen ist und zum Ministerpräsidenten auf Veranlassung von Rasputin, d. h. auf Veranlassung der J*denclique Simanowitsch & Co. berufen wurde.

Wenn Manassewitsch-Manuilow die linke Hand von Stürmer darstellte, so war dessen rechte Hand ein andrer Jude, Gurland, der angeblich nach seiner „Bekehrung“ zum Christentum einer der wichtigsten Führer des Antisemitismus wurde.

Mit andern Worten spielte Gurland die Rolle eines j*dischen Provokateurs innerhalb der J*dengegnerischen Regierungskreise und der öffentlichen Meinung.

Zu derselben J*denclique um Rasputin gehörte dann noch

  • der Bankier Rubinstein, der auf Empfehlung von Rasputin später Hofbankier der Zarin wurde,
  • ferner der j*dische Rechtsanwalt Sliosberg,
  • der Bankier Ginzburg und andere mehr.

 

Eine charakteristische Szene sei an dieser Stelle angeführt (1) :
1 Aron Simanowitsch, „Rasputin, der allmächtige Bauer“, Hensel-Verlag, Berlin 1928, S. 89—90.

„Viele hervorragende Vertreter des J*dentums waren versammelt, darunter der durch seine wohltätigen Stiftungen bekannte

  • Baron Ginzburg,
  • Rechtsanwalt Sliosberg,
  • Leo Brodski,
  • Gerassim Schalit,
  • Samuel Gurewitsch,
  • Bankdirektor Mandel,
  • Warschawski,
  • Poliakow und andere mehr.

Absichtlich wurden außer Sliosberg keine Rechtsanwälte zu der Konferenz zugezogen, da Rasputin erklärte, er wolle weder mit Rechtsanwälten noch mit Sozialisten verhandeln. Mit Sliosberg machte man eine Ausnahme, weil Rasputin gegen ihn nichts einzuwenden hatte. Er hielt ihn für einen guten J*den, bei dem es auf seine Betätigung als Rechtsanwalt nicht weiter ankomme.

Die Anwesenden bereiteten Rasputin bei seinem Erscheinen im Salon Ginzburgs einen ehrenvollen Empfang. Viele unter ihnen weinten. Rasputin war von diesem Zeichen der Traurigkeit sehr gerührt. Er hörte unsere Klagen über die Verfolgungen der J*den aufmerksam an und versprach, alles daranzusetzen, daß die J*denfrage noch zu seinen Lebzeiten zur Entscheidung gebracht würde. Er fügte hinzu:

„Ihr müßt alle Simanowitsch helfen, damit er die Möglichkeit hat, die Leute zu bestechen, auf die es ankommt. Macht es so, wie es eure Väter machten, die sogar Finanzgeschäfte mit dem Zaren selbst abschlossen. Was ist aus euch geworden! Ihr handelt nicht mehr so, wie es die J*den früher zu tun pflegten. Die j*dische Frage muß durch Bestechung oder List gelöst werden. Was mich angeht, so könnt ihr ganz beruhigt sein. Ich werde euch jede Hilfe gewähren.“

Rasputin hielt sein Versprechen.

Von nun an wurden die Minister durch die J*denclique um Rasputin
ein- und abgesetzt.

Den größten und gefährlichsten Widersacher fand Simanowitsch und seine Freunde in dem Großfürsten Nikolai Nikolajewitsch, dem Oberbefehlshaber der russischen Armee, einen außerordentlich energischen Mann, der die J*denfrage richtig durchschaute und an der Front und in der Etappe gegen das J*dentum rücksichtslos vorging.
Die J*denclique beschloß seinen Sturz. Und nun spielte sich ein beispielloser Machtkampf zwischen dem ältesten und mächtigsten der Großfürsten und Oberbefehlshaber der russischen Armee auf der einen Seite und Simanowitsch, Rasputin und der J*denclique auf der andern Seite ab. 

Er endete mit dem Siege der J*den (2)
2 Simanowitsch a. a. O. S. 117—20. Ill

„Nachdem ich Moses Ginzburg über das Ergebnis meiner Unterredung mit Rasputin unterrichtet hatte, schlug er vor, ein Galadiner in der Wohnung des Rechtsanwalts Sliosberg zu veranstalten, den Rasputin für einen vertrauenswürdigen, zuverlässigen j*dischen Führer hielt. Sliosberg hatte in der Tat sehr viel für die J*den getan, ohne daß irgendwelche persönlichen Motive für ihn dabei maßgebend gewesen wären.

Die j*dischen Vertreter versammelten sich am festgesetzten Tage bei Sliosberg, unter ihnen

  • Baron Ginzburg,
  • Moses Ginzburg,
  • Blankenstein,
  • Mandel,
  • Rabbiner Maso
  • und viele andere, deren Namen mir nach so vielen Jahren entfallen sind.

Nachdem alle sich eingefunden hatten, bat man mich telephonisch, mit Rasputin zu erscheinen. Wir fuhren hin. Als Rasputin das Wohnzimmer Sliosbergs betrat, wurde er feierlich und mit großer Ehrerbietung empfangen. Die j*dischen Delegierten, ältere Herren mit langen Vollbärten, erzählten Rasputin im Verlauf des Abends von den Verfolgungen der J*den durch Nikolai Nikolajewitsch und andere antisemitische Machthaber.
Ihre Schilderungen machten einen tiefen Eindruck auf Rasputin, er war tatsächlich erschüttert. Beim Versuch, die j*dischen Delegierten zu beruhigen, konnte er selber nur mit Muhe die Tränen zurückhalten. Als die allgemeine Erregung sich endlich einigermaßen gelegt hatte, erklärte Rasputin, er sei gern bereit, den J*den zu helfen, es erschiene ihm aber unmöglich, radikale Maßnahmen in kurzer Zeit durchzusetzen, da der Antisemitismus in den russischen Regierungskreisen zu tief eingewurzelt sei.

„Die Regierung und der Adel“, sagte er, „sind boshaft wie die Hunde“.

Man muß sich auf einen harten und langen Kampf gefaßt machen. Es ist ein Jammer, aber wie soll man’s ändern? Ich will alles versuchen, was ich kann. Sagt mir nur, was ich für euch tun soll“,

„Hilf uns, Vater Grigori!‘ antworteten die j*dischen Delegierten, durch Rasputins Worte sehr ermutigt.

„Ihr seid Narren“, erklärte Rasputin, „zwar seid ihr reich und klug, versteht es aber nicht, euch an die Personen heranzumachen, die euch nützlich sein konnten. Ihr müßt alle Leute bestechen, auf die es ankommt, ihr müßt alles tun, was ihr nur irgend könnt, um eure Interessen mit den Interessen der einflußreichen Machthaber untrennbar zu verbinden.“

Die Delegierten erzählten Rasputin, daß die j*dischen Führer Winawer, Grusenberg, Kalmanowitsch, Rabbiner Eisenstadt und Friedmann sich gegen eine derartige Taktik erklärt hätten, da nach ihrer Ansicht vor allem die Gleichberechtigung des ganzen j*dischen Volkes angestrebt werden müsse. Zur Durchführung einer derartigen Reform sei aber Zeit nötig.

„Ich verstehe euch wirklich nicht‘, wiederholte Rasputin. „In früherer Zeit hätten verschiedene J*den, so zum Beispiel Poljakow, großen Einfluss, jetzt hat Simanowitsch Zutritt zum Zaren. Warum wollt ihr euch nicht auch den Weg zu ihm bahnen?“

Die Delegierten setzten ihre Beschwerden über den Großfürsten Nikolai Nikolajewitsch fort und baten Rasputin, die J*den vor seinen Verfolgungen zu schützen. Er hatte offenbar nicht erwartet, daß er so vieles zu hören bekommen würde. Wir gaben ihm einen Bericht nach dem andern über die J*denverfolgungen und den J*denhaß des Oberbefehlshabers der russischen Armee und konnten unsere Tränen nicht unterdrücken, als wir von den unzähligen Hinrichtungen von J*den durch Militärbehörden erzählten.

 

Rasputin stand auf und bekreuzigte sich. Das bedeutete, daß er vor sich selbst das Gelübde ablegte, uns zu helfen. Mit tiefer Bewegung erklärte er, Nikolai Nikolajewitsch binnen zehn Tagen von seinem Posten als Oberbefehlshaber des russischen Heeres entfernen zu wollen, falls ihm selbst nichts zustoße.

„Dann wird der Zar selbst den Oberbefehl übernehmen und wir können vielleicht etwas für die J*den tun“, sagte er.

Alle Anwesenden waren durch dies Versprechen Rasputins erschüttert. Ich schlug vor, ihm eine Spende von hunderttausend Rubeln für seine Familie zu bewilligen (!), mein Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Rasputin äußerte, er würde hiervon dem Zaren Mitteilung machen.
Am nächsten Tage deponierte M. Ginzburg bei einer Bank für die beiden Töchter Rasputins je fünfzigtausend Rubel.

Mit Staunen sahen wir, wie Rasputin sein Wort hielt. Noch vor Ablauf der zehntägigen Frist wurde Nikolai Nikolajewitsch von seinem Posten enthoben und zum Kommandierenden der Truppen im Kaukasus ernannt.

Der „Hofjuwelier“ und Spielklubunternehmer Aron Simanowitsch hatte dem Großfürsten Nikolai Nikolajewitsch Romanow eine schwere Niederlage beigebracht.
Dieser Sieg hat das J*dentum nur 100 000 Rubel gekostet.

Simanowitsch berichtet, daß das Leben Rasputins enorme Summen verschlungen habe. Er bekam auf Befehl des Zaren aus dem Ministerium des Innern monatlich 5 000 Rubel, die jedoch bei weitem nicht ausreichten. Ein einziges Gelage in der berüchtigten „Villa Rode“, wo Rasputin seine Nächte zu verbringen pflegte, kostete in einem Falle 15000 Rubel (1) .
1 A. Simanowitsch, „Rasputin 3 der allmächtige Bauer“, S. 50. 

 

Die größten Summen für Rasputin stammten von den J*den, worüber Simanowitsch folgendes schreibt (1) :

„Deshalb verschaffte ich Rasputin Geld aus besonderen Quellen, die ich niemals verraten werde, um Glaubensgenossen nicht zu schädigen.“

Rasputin versagte Simanowitsch niemals seine Unterstutzung.

„Er wurde ein Freund und Gönner der J*den und unterstützte mich rückhaltlos in meinem Bestreben, ihre Lage zu erleichtern (2) .“

Das tat er auch, wenn es Fahnenflucht und Landesverrat im Kriege bedeutete.

Dafür ein Beispiel (3) :

„Die J*den zeigten überhaupt zum Militärdienst wenig Neigung, was bei ihrer rechtlosen Stellung und schweren Unterdrückung begreiflich war. Um ihnen die Befreiung vom Militärdienst zu erleichtern, setzte ich mich ferner mit der Aushebungskommission in der unweit von Petersburg liegenden Stadt Luga in Verbindung. Alle Mitglieder dieser Kommission wurden auf  Veranlassung Rasputins ernannt, und wenn ich jemanden, dessen Papiere ein verabredetes Zeichen aufwiesen, dorthin schickte, kam er unweigerlich vom Militärdienst frei.“

Simanowitsch war ein unermüdlicher Spielklubgründer. Zunächst gründete er einen Spielklub unter dem Aushängeschild eines Schachklubs. An dieser Gründung waren interessiert der kaiserliche Maitre d’Hotel Poincet sowie die beiden Brüder Fürsten Wittgenstein, die als Offiziere in der persönlichen Leibwache des Zaren dienten. (4)

Ein anderes Mai gründete er einen Spielklub auf dem Fontanka-Kai im Hause Nr. 14. Als Gründer trat ein Graf Tolstoi auf, zum Präsidenten des Klubs wurde Baron Roop gewählt.

  • Den Vorstand bildeten der Kosakenoffizier Bermond,
  • Graf Muswitz-Schadurki
  • und der ehemalige Staatsanwalt Rosen.

Rosen war höchst interessanterweise juristischer Berater in dem sehr einflußreichen reaktionären und antisemitischen Verband des Erzengels Michael (5) .

Leiter dieses Verbandes war der berühmte J*denhasser Purischkewitsch, einer der späteren Mörder Rasputins.

Was der „Spielklub“ des Herrn Simanowitsch mit Herrn Rosen als „Sekretär“ bezweckte, geht u. a. aus folgendem hervor (6) :

1) Ebenda, S. 44
2) Ebenda, S. 86.
3) Ebenda, S. 103.
4 )Ebenda, S. 13.
5) Simanowitsch, „Rasputin, der allmächtige Bauer“, S. 153—54.
6) Ebenda, S. 174—75.

 „Alle Beschwerden über die J*den, die bei dem Verband einliefen, wurden ihm (Rosen) zur Prüfung übergeben. Ich erreichte, daß Rosen diese Dokumente zunächst mir übermittelte. Beschwerden, die unerwünschte Folgen haben konnten, verbrannte ich kurzer Hand, und nur ganz belanglose Zuschriften liefen an die Leitung des Verbandes weiter. Purischkewitsch schöpfte schließlich Verdacht gegen Rosen. Man spürte ihm nach und überraschte ihn in der Nahe meiner Wohnung mit einer großen Aktentasche, die mit Beschwerden über die J*den gefüllt war. Er wurde daraufhin seines Postens als Sekretär im „Verbande des Erzengels Michael“ enthoben. Das war übrigens kein großer Verlust für ihn. Denn er bekam von mir zweitausend Rubel im Monat und hatte außerdem noch andere Einnahmen.“

Nichts weiter als ein Spielklub war auch die von Simanowitsch gegründete sogenannte ,,Wissenschaftlich-kommerzielle Vereinigung“, deren „Präsident“ ein Professor Rajew war. Als der Zar eines Tages einen Mann für die höchste kirchenpolitische Stellung eines Oberprokurators beim Heiligen Synod brauchte, erhielt Professor Rajew diese Stelle auf Empfehlung von Rasputin. Eine weitere Spielklubgründung von Simanowitsch war der sogenannte „Feuerwehr-Klub“.

Er befand sich im Hause der berühmten Gräfin Ignatiew und hatte mit der Feuerwehr natürlich nichts zu tun. Der „Präsident“ dieses Feuerwehrklubs war der Oberbürgermeister von Pskow, Tomihn. Dieser wurde von einem Konkurrenzunternehmen, dem sogenannten „Russischen National-Klub“ wegengagiert und nahm auch zwei Diener aus dem Feuerwehrklub in den neuen Klub mit. Diese Personalverschiebung geschah mit Wissen und Absicht von Simanowitsch, der so seine Augen und Ohren im Konkurrenzunternehmen hatte.

  • Im „Russischen Nationalklub“ nämlich fanden die geheimen Beratungen zwischen Purischkewitsch,
  • dem Großfürsten Dimitri Pawlowitsch,
  • dem Prinzen Felix Jussupow
  • und andern Feinden Rasputins statt, von denen Simanowitsch auf diese Weise vorher unterrichtet wurde (1).
    1 Ebenda, S. 248 ff. 8

Nur durch eine Kette von „Eigenwilligkeiten“ Rasputins und Nachlässigkeiten der Bewachungsorgane scheinen die Pläne seiner Gegner nicht vereitelt worden zu sein.

Das berührt übrigens sehr seltsam, da doch Rasputin bzw. der J*denclique alle Machtmittel des Staates zur Verfügung standen. Wahrscheinlicher scheint die Annahme, daß Simanowitsch oder einer seiner „Glaubensgenossen“ auch Unternehmer des „Russischen Nationalklubs“ gewesen ist und die Ermordung Rasputins absichtlich nicht verhinderte, vielleicht sogar förderte.
Rasputin hatte seine Schuldigkeit getan. Der erste Akt der Zersetzung und Unterminierung der Zarenherrschaft war vollendet. Es konnte jetzt zu entscheidenden Maßnahmen gegriffen werden.

Rasputins Tod mußte, wie die J*den genau wußten, das Zarenpaar in Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Willenlosigkeit stürzen. Rasputins Tod mußte zugleich das Signal zur Revolution werden.

So ist es auch gekommen. In der Nacht des 17. Dezember 1916 wurde Rasputin in der Wohnung des Felix Jussupow von den Verschwörern erschossen.
Anderthalb Monate später dankte der Zar ab.

 

Simanowitsch behielt jedoch seinen Einfluß auf den Zaren auch nach der Beseitigung Rasputins. Er schreibt (1):
1 Ebenda, S. 290

„Unmittelbar nach Rasputins Tod wurde dieser (mein) Einfluß geradezu ausschlaggebend. Der Zar glaubte, ich allein sei über Rasputins Pläne unterrichtet.“

Simanowitsch nutzte diesen Einfluß zum letzten Schlag gegen den Zaren aus, indem er einen völlig unfähigen Menschen in dieser entscheidenden Stunde des Kaiserreiches an die Spitze der Regierung stellte (2):
2 Ebenda, S. 290

„Unser Kandidat für den Posten des Ministerpräsidenten war Fürst Golizyn, ein alter, gebrechlicher Mann, aber ein guter Freund Protopopows (des Innenministers) und ein sehr lieber Mensch. Die Mätressen Protopopows und des Fürsten Golizyn waren miteinander befreundet, und als Protopopow Minister wurde, beschlossen die beiden Damen, auch dem Fürsten einen hohen Posten zu verschaffen, damit die eine Freundin nicht hinter der andern zurückbleibe. Wir entdeckten zu unserer Befriedigung in den Papieren (Rasputins) eine Photographie des Fürsten Golizyn mit der eigenhändigen Unterschrift Rasputins: „Der Alte“ (d. h. der Ministerpräsident). Das genügte für unsere Zwecke vollkommen . . .“

„Die Folge war, daß Trepow schon am nächsten Tage den Posten des Ministerpräsidenten, den er ungefähr eine Woche lang bekleidet hatte, verlassen mußte. Fürst Golizyn, bis dahin ganz unbekannt, wurde zu seinem Nachfolger ernannt. Ihn selbst verblüffte es wohl am meisten . . .“ (3)
3 Ebenda, S. 291.

„Entgegen der bisherigen Gepflogenheit stellte sich dieses Kabinett dem Zaren überhaupt nicht vor. Fürst Golizyn wurde, soviel ich mich erinnere, kein einziges Mai vom Zaren empfangen. Aber alle neu ernannten Minister hielten es für ihre unerläßliche Pflicht, bei der Wyrubowa Antrittsbesuch zu machen, denn es war damals sehr wichtig, sich ihre Unterstützung zu sichern.
Das Kabinett Golizyn war das letzte unter der Regierung des letzten Zaren (1) .“
1 Ebenda, S. 292.

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